Aktuelles & Termine

News

25. Dezember 2016, Welt am Sonntag

"Hilfe aus dem eigenen Land"
Flüchtling arbeiten mittlerweile selbst als Helfer – und geben Neuankömmlingen eineerste Orientierung in Hamburg

> Artikel als PDF (856 KB)

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September 2016

Ahoi Hamburg – Projekt für syrische Flüchtlinge in Hamburg-Harburg

Das Projekt “Ahoi Hamburg“ unterstützt die Integration von Geflüchteten und stärkt die Willkommenskultur in Hamburg. Es wird im Bezirk Harburg umgesetzt und startet am 01.09.2016 in Kooperation mit dem Bezirk Harburg, dem Verein für politische Bildung, InVia und der deutsch-syrischen Gesellschaft.

Durch Anwerben und Schulung von ehrenamtlichen Flüchtlingen aus dem arabischen Sprachkreis (insbesondere Kriegsflüchtlinge aus Syrien), werden wichtige Informationen zum Leben und Arbeiten in Deutschland und zu den Grundwerten vermittelt und vertieft. Weiterhin erhalten die Teilnehmer einen Einblick in die Hamburger Geschichte und Kultur. Ziel des Projektes ist es, die Geflüchteten selbst als Multiplikatoren auszubilden, um einerseits die Akzeptanz untereinander zu fördern und andererseits die Flüchtlinge selbstbestimmt und aktiv in die Integrationsarbeit einzubinden. Nach erfolgreicher Multiplikatoren-Schulung sind die Ehrenamtlichen in der Lage, das "Willkommenspaket" z. T. selbstständig zu vermitteln und ihr Wissen in Muttersprache weiterzugeben. Sie erhalten dabei Unterstützung durch die im Projekt hauptamtlichen Beschäftigten und durch das vorhandene Netzwerk des Projektträgers. Die Projektarbeit konzentriert sich auf den Bezirk Harburg, da hier eine hohe Konzentration von Geflüchteten zu verzeichnen ist.

> Flyer Ahoi als PDF (307 KB)

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August 2016

Die ersten SprachmittlerInnen erhalten ihr IHK Zertifikat
Am 22.07.2016 war es so weit. Nach vier Monaten intensivem Lernen und Prüfungsstress erhielten sechzehn TeilnehmerInnen ihr wohl verdientes Handelskammer- und AQtivus -Zertifikat. Diese wurden seitens des Geschäftsführers der Handelskammer Bildungsservice gGmbH, Herrn Holger Höhr persönlich überreicht.



Einige TeilnehmerInnen erhielten bereits während der Qualifizierung ihren Arbeitsvertrag und gehen nahtlos in Beschäftigung, die anderen freuen sich über  die rege Nachfrage nach ihren Dolmetscherdiensten. Für einige ist das nächste Ziel eine Prüfung zum vereidigten Dolmetscher, manche möchten ihren C1 Zertifikat Deutsch als Fremdsprache erlangen.



Wir wünschen unsren TeilnehmerInnen viel beruflichen Erfolg!
Auf Wunsch erhalten Sie unsere Dolmetscherliste.



Die nächste viermonatigen Qualifizierung zum/-r Sprachmittler/-in in Vollzeit startete bei AQtivus am 22.08.2016.

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Juni 2016

Im Rahmen der AWO Aktionswoche bietet AQtivus
am Mittwoch, den 15.06. 2016 von 9:00 bis 17:00 Uhr
einenkostenlosen Bewerbungsmappencheck

> Flyer

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Mai 2016

Emotionen trainieren mit AQtivus:
PEM –Kommunikationstraining in der Justizvollzugsanstalt
Anspannungen lösen und mit sich selbst zufriedener werden: AQtivus hat seit diesem Jahr mit der „Perdekamp’schen Emotions-Methode“, kurz PEM, ein emotionales Kommunikationstraining neu im Angebot.  Diese Methode wurde bisher nur im Schauspiel-Unterricht angewandt und hat zum Ziel, unterdrückte Angst, Wut oder Trauer loszulassen und auszuleben, um somit Emotionen besser wahrnehmen zu können und Spannungen zu lösen. „Als Erwachsener haben wir gelernt, gewisse Emotionen zu unterdrücken“, erklärt Wilfried Krickhahn, PEM-Trainer und Gesundheitsberater von AQtivus. Mit der PEM-Methode finden Teilnehmende zum ursprünglichen Gefühl zurück.
Ausgangspunkt des Ansatzes ist die Erkenntnis, dass auftretende Emotionen immer zu automatischen Körperbewegungen führen. So will der Körper bei Angst weglaufen, bei Ekel wegstoßen, bei Trauer jemanden zu sich heranziehen. Der zivilisierte Mensch hat nach der PEM-Idee verlernt, diesen Bewegungen nachzugehen. Die Folge sind Muskelverspannungen. „Als erfahrene Trainer können wir in der Muskelspannung und Mimik eines Menschen einen Teil seiner emotionalen Geschichte erkennen“, sagt Krickhahn. „In unserem Training zeigen wir den Teilnehmern, wie sie diese Spannung durch körperliche Übungen auflösen können“.

Auch in der Justizvollzugsanstalt – PEM ist vielfältig einsetzbar
Die Emotions-Methode bietet AQtivus bereits seit letztem Jahr zusammen mit dem PEM-Center auch in Hamburger Gefängnissen an. Im Herbst 2015 führten die Trainer den ersten Kurs mit jugendlichen Straftätern durch – mit guten Aussichten: „Unser Anti-Aggressionstraining hat sich in der Hamburger Gefängnislandschaft rumgesprochen“, sagt Krickhahn. „Bald werden wir auch mit Santa Fu in Fuhlsbüttel zusammenarbeiten.“ Bei den Trainingsstunden im Gefängnis geht es vor allem darum, festzustellen, wie die Strafgefangenen auf andere wirken und wie ihre zumeist hohe Anspannung gelöst werden kann. „Bei den jungen Menschen im Gefängnis konnten wir schon individuell helfen“, erzählt Krickhahn.
„Als nächstes versuchen wir, dieses Training auch für Flüchtlinge anzubieten mit dem Ziel, ihnen bei der Bewältigung ihrer Kriegstraumata zu helfen.“

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Februar 2016
AQtivus berät Flüchtlinge im Programm „W.I.R“



Seit Februar ist die AWO-Tochter AQtivus Teil des Kooperationsnetzwerkes „Work and integration for refugees“, kurz W.I.R. Vier Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützen geflüchtete Menschen mit Bleibeperspektive im Rahmen der „Lebenslagenberatung“ auf ihrem Weg zur Integration.

Das Programm W.I.R hat sich zum Ziel gesetzt, Flüchtlinge aus Krisen- und Kriegsregionen mit Bleibeperspektive zügig zu erfassen, sie entsprechend ihren Fähigkeiten sprachlich und beruflich zu qualifizieren und/oder sie in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Damit dies gelingt, agieren im Programm W.I.R am Millerntorplatz 1 Profis Hand in Hand, zeitnah und unter einem Dach. Nach dem Vorbild der vor drei Jahren neu entstandenen Jugendberufsagenturen werden hier die Angebote der Hamburger freien Träger und der Regelsysteme (Jobcenter, Arbeitsagentur, BASFI) verzahnt und gebündelt.

Durch vier AQtivus Berater/innen fließen Sprachkenntnisse, interkulturelle Kompetenz und langjährige Erfahrung von AQtivus in das Projekt W.I.R hinein. Seit ihrem Bestehen hat die gemeinnützige AWO Tochter mehr als zehntausend Menschen beraten, qualifiziert und sie bei ihrer Integration in den Arbeitsmarkt unterstützt. Als Unterzeichner der „Charta der Vielfalt“ legt AQtivus traditionsgemäß großen Wert auf die jahrelang bewährte Beratung in Muttersprachen und fördert stetig sein Team, das zum großen Teil aus Migrant/innen aus unterschiedlichen Weltregionen besteht.

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03.02.2016
Wie bewerbe ich mich für einen kaufmännischen Beruf?

Es gibt bei uns noch freie Ausbildungsplätze!“. Das hörten die Teilnehmer/innen des ESF-Projektes „Dein Weg - Bewerbungs- und Ausbildungscoaching“, das AQtivus gGmbH in Kooperation mit der Jugendberufsagentur durchführt, um den Jugendlichen bei ihrer Ausbildungsplatzsuche die nötige Hilfe in der Bewerbungsphase zu bieten.

Am 3. Februar waren viele junge Ausbildungsplatzsuchende in die Jugendberufsagentur Wandsbek gekommen, um sich über die Details von Bewerbungs- und Auswahlverfahren zu informieren. Denn die Jugendlichen interessieren sich derzeit brennend für dieses Thema.

Auch Bewerber, die keine Top-Schulnoten haben, bekämen bei der Haspa in Wandsbek eine Chance. Dies erklärten zwei Personaler der Sparkasse. Sie erläuterten das Online-Bewerbungsportal und ermutigten die Jugendlichen ausdrücklich, sich als Bankkauffrau/ -mann zu bewerben. Die Haspa bietet bereits währen der Ausbildung attraktive Bedingungen: hohe Vergütung, interne Fortbildung, interessante Weiterbildungs- sowie Aufstiegsmöglichkeiten. Im Auswahlverfahren wird neben dem klassischen Eignungstest (Mathe, Deutsch, Allgemeinwissen) auch eine Gruppendiskussion durchgeführt, um Kommunikationsfähigkeit und Umgangsformen zu testen.

Für den Ausbildungsberuf „Groß- und Außenhandelskaufmann/-frau“ führt die Firma „DS-Produkte“ aus Stapelfeld neben einem Mathe-, Deutsch- und Englischtest auch ein Verkaufsgespräch im Rahmen der Auswahlverfahren geführt. Verkaufstalente werden ständig gesucht.

In beiden Unternehmen haben auch Jugendliche mit Realschul- oder einem erstem Schulabschluss gute Chancen. Ein möglicher Zugang zur Ausbildung ist natürlich auch ein betriebliches Praktikum.

Die Jugendlichen, die diese Veranstaltung besuchten, nehmen zugleich an dem ESF-Projekt „Dein Weg- Bewerbungs- und Ausbildungscoaching“ bei der AQtivus gGmbH teil. Innerhalb des Projektes werden gemeinsam mit den jungen Ausbildungsplatzsuchenden die  Bewerbungsunterlagen optimiert oder neu erstellt. Es gibt ebenfalls Vorbereitung auf die Bewerber- und Auswahlverfahren sowie auf das Vorstellungsgespräch.

Innerhalb des Projektes betreibt AQtivus ein eigenes Bewerbungsstudio, in dem neben den Bewerbungsunterlagen auch professionelle Bewerbungsfotos in kürzester Zeit erstellt werden können.

Kontakt:
AQtivus gGmbH
Renata O’Connell
Adenauerallee 2
20097 Hamburg
040 – 28 40 72-286
r.oconnell@aqtivus.de

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22.02.2016
AQtivus startet mit einer neuen Bildungsmaßnahme:
Sprachmittler/-in (IHK)


In Kooperation mit der Handelskammer Hamburg starten wir die Maßnahme Sprachmittler/-in mit C1 Deutschunterricht.
Unterrichtet wird nach dem DHK Curriculum. Nach erfolgreicher Teilnahme und einer Abschlussarbeit erhalten die Teilnehmer/-innen ein zusätzliches IHK Zertifikat Anzuhängen sind dann der Flyer und der Link zu dem HKbis Blog

> Mehr Infos in unserem Infoblatt!

Und im Blog:
>www.hkbis.de/willkommen/

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Bewerberauswahl in kaufmännischen Berufen
am 03.02.2016 um 14:30 Uhr



Für deine erfolgreiche Ausbildungsplatzsuche!
Zwei Personaler erzählen, was verlangt wird und wie ihre Unternehmen die Azubi-Auswahl treffen:

am Mi., den 03.02.2016 von 14:30 -16.30 Uhr,
in deiner Jugendberufsagentur Wandsbek
Friedrich-Ebert-Damm 160, 22047 Hamburg
2. Stock , Raum 222

Referenten: Henrike Wessel, DS-Produkte
Jan Nolden und Christina Heise, Haspa

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13.01.2016
Schwedendelegation zu Besuch bei AQtivus

Eine sechzehnköpfige Delegation aus Schweden besuchte am 13. Januar 2016 AQtivus im Rahmen des ESF-Projekts „Dein Weg – Bewerbungs- und Ausbildungscoaching“, das seit zwei Jahren die Jugendlichen aus Wandsbek gemeinsam mit der Jugendberufsagentur erfolgreich in die Ausbildung vermittelt.



Die schwedischen Teilnehmer/innen erkundigten sich besonders nach den Methoden, mit denen AQtivus Jugendliche in Hamburg bei der Integration unterstützt. Sie nahmen viele Informationen und Anregungen zur schnelleren Heranführung der Jugendlichen an die Arbeitswelt mit. Besonderes Interesse erweckte das deutsche System der dualen Ausbildung sowie die wirtschaftsnahe Berufsvorbereitung und -orientierung an Hamburger Schulen.
Im Fokus der diesjährigen Veranstaltung, die in den Räumen der AWO-Geschäftsstelle in Wandsbek stattfand, stand die Art der Zusammenarbeit des ESF-Projektes „Dein Weg“ mit der Jugendberufsagentur Wandsbek. Anlass des Besuchs war die Dringlichkeit, mit der alle EU-Länder, einschließlich Schweden und Deutschland, sich um die Integration von jungen Menschen in Ausbildung sowie deren Unterstützung bei der Berufswahl bemühen.

Das Projekt des Europäischen Sozialfonds (ESF) „Dein Weg“ war die erste Station des insgesamt zweitägigen Besuches der Abordnung in der Freien und Hansestadt. Weitere Stationen waren die Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration, auf deren Einladung die schwedische Delegation als Träger eines ESF-Jugendprojektes in unterschiedlichen schwedischen Städten nach Hamburg kam. Eine weitere Station des Besuches war auch die Jugendberufsagentur, eine relativ neue und erfolgreiche Einrichtung, mit der AQtivus und sein Jugendcoachingprojekt eng kooperiert.

Es ist nicht das erste Mal, dass eine Delegation aus Schweden AQtivus besucht. Bereits vor zwei Jahren ergab sich ein reger Informationsaustausch. Dieses Mal sprachen die nördlichen EU-Partner eine Gegeneinladung aus: Damit auch zukünftig der gute bilaterale Fachaustausch erhalten bleibt.

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11.11.2015
"Wandsbeker Jugendliche aufgepasst!
Coole Bewerbungsfotos am 18.11.2015 ab 13:00Uhr bei einem kostenlosen Fotoshooting in unserem Bewerbungsstudio."

> Mehr Infos in unserem Flyer!

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09.11.2015
Themenfrühstück in unserem Projekt Lebenslagenberatung

Die TeilnehmerInnen des Projektes Lebenslagenberatung treffen sich in regelmäßigen Abständen, um gemeinsam zu frühstücken, sich kennen zu lernen und sich über bestimmte Themen im Gesprächskreis auszutauschen. Manchmal fließen die besonderen  Fähigkeiten der TeilnehmerInnen mit in die Gruppenarbeit ein. Sie zeigen, was sie so alles können - wie bei dem letzten Themenfrühstück  Ende Oktober: Die Projektteilnehmerin Frau Akousua Lissak führte die Kunst der Serviettentechniken und der Blumengestecke vor.



Angeleitet wird das Themenfrühstück von unserer Mitarbeiterin und Pädagogin Katarina Rohde.


 

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22.09.2015
Erste Berufsorientierung für syrische Flüchtlinge

AQtivus informierte in eigenen Räumen syrische Flüchtlinge im Alter zwischen 18 und 31 Jahre über die Berufseinstiegsmöglichkeiten in Hamburg. Die jungen Männer wurden zu unserem Hauptsitz am Hauptbahnhof aus einer Flüchtlingsunterkunft von einem ehrenamtlichen Mitarbeiter begleitet und hatten viele  Fragen zu dem brennendsten Thema -  der Berufsintegration -  im Gepäck: Was kann ich hier in Deutschland machen? Wie sind die Schritte bis hin zu einem Job?

Von den Bildungsprofilen war alles vertreten – von dem Analphabeten und Arbeiter  bis zum Student und Ingenieur. So unterschiedlich wie die Profile sind auch die möglichen Wege zu einer Integration in Deutschland. Ahmad als Bauarbeiter im Tiefbau und Bohrungen oder Samer als  LKW-Fahrer mit einem internationalen Führerschein werden nach einem Sprachkurs mit großer Wahrscheinlichkeit schnell einen Job bekommen.


Syrische Asylbewerber bei AQtivus zu Besuch

Für einen Analphabeten wie den ehemaligen Spielzeugladeninhaber Khaled oder auch für einen Ingenieur (B.A.) wie Anas ist der Weg in die Arbeit  länger:  Ein Alphabetisierungskurs dauert etwa ein Jahr. Auch Anas als Ingenieur könnte mit der Anerkennung seines Studiums eventuell Schwierigkeiten bekommen.  Die Stellen in seinem Spezialgebiet „Ölbohrmitarbeiter“ sind eher dünn gesät.  Da er noch jung ist,  denkt er über ein Masterstudium an der TU Harburg auf Englisch nach.

Obwohl deren Kinder, Frauen oder Verlobte und Familien weit weg sind, schauen die Syrer aus der Gruppe positiv und voller Tatendrang in die Zukunft.  Schukran und Mai alslama (Danke und Auf Wiedersehen)!

Im Rahmen der offenen Lebenslagenberatung kann AQtivus auch Flüchtlinge auf Arabisch und Farsi/Dari zum Thema Soziales und Beruf beraten.

 

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Juni 2015
Neues Bewerbungstudio ins Wandsbek

Wann? 15.06.2015 10-16 Uhr
Wo?
AQtivus gGmbH, Auf dem Königslande 45, 22041 Hamburg

Junge Menschen auf der Suche nach einer Ausbildung sind bie uns genau richtig!




Hier kannst Du uns von 10 bis 16 Uhr kennen lernen, Fotos für Deine Bewerbung erstellen lassen und uns Deine Bewerbungsunterlagen zeigen. Zudem bieten wir Videoübungen an, bei denen Du selbst sehen kannst, wie Du Dich präsentierst. Wir eröffnen das neue Bewerbungsstudio von AQtivus, einer Tochtergesellschaft der AWO Hamburg, im Rahmen der AWO-Aktionswoche.

> Flyer "Pressemitteilung" als PDF (48 KB)
> Flyer "Bewerbungsstudio" als PDF (158 KB)
> Flyer "Dein Weg" als PDF (272 KB)


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27.02.2015
Dritte Qualifizierung in Hauswirtschaft bei AQtivus
erfolgreich beendet

Zehn von elf Teilnehmer/innen der dritten Bildungsmaßnahmen zur „Vorbereitung auf die externen Prüfung zur staatlich geprüften Hauswirtschafterin“ haben ihren Abschluss im Februar 2015 geschafft.
Nach dem neunmonatigen „Pauken“ und Praxis in der Küche nahmen die neun Frauen und zwei Männer am 27. Februar 2015 stolz ihre Zeugnisse vom zuständigen Fachreferenten der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration (BASFI), Detlef Oppert und in Anwesenheit des Geschäftsführers des AWO-Landesverbandes Hamburg, Herrn Michael Schröder entgegen. Damit haben fast alle Teilnehmer/innen sowohl den praktischen als auch den schriftlichen Teil der Prüfung bestanden. Und das in einer wesentlich kürzeren Zeit als für diesen eigentlich zweijährigen Abschluss üblich und mit einer wesentlich besseren Quote. Und das, obwohl die meisten Teilnehmer/innen nicht in Deutschland geboren sind und die Sprachbarriere überwinden mussten.
Doch dabei half AQtivus: Damit der Unterrichtsstoff auch für Migrantinnen nachvollziehbar und verständlich wird, hat AQtivus im Curriculum eine begleitende Sprachförderung verankert. Das Tochterunternehmen der AWO Hamburg unterstützt auch bei der anschließenden Suche nach einem passenden Arbeitsplatz.


Masouda aus Afghanistan freut sich auf ihr
Berufsabschlusszeugnis als Hauswirtschafterin

Diese Unterstützung hatte Michael Tiefenbach nicht nötig. Der 44-Jährige sagt: „Ich habe an mich geglaubt und wollte unbedingt bestehen. Aber auch ein Berufsabschluss ist immer noch kein Selbstläufer. Man muss etwas dafür tun, um einen Job zu bekommen.“ So ging er mit gutem Beispiel voran und beginnt nach Beendigung der Weiterbildung bei den Alsterdorfer Werkstätten im Bereich Servicewohnen als hauswirtschaftlicher und sozialer Betreuer. Sein Ziel, sich beruflich besser zu positionieren, hat er erreicht.


Auch Gülüstan ist ganz erfreut über ihren Abschluss

Alle Absolventinnen und Absolventen gelten jetzt als Fachkräfte und haben gute Berufsperspektiven: durch den Ausbau der Ganztagsbetreuung in Kitas und Schulen, durch den wachsenden Bedarf an Senioren-, Jugend- und Behindertenbetreuung oder durch die rege Nachfrage in haushaltsnahen Dienstleistungen.
In der Ausbildung werden alle theoretischen und praktischen Themenbereiche gelehrt, die für die Ausübung dieses Berufes unabdingbar und deren Inhalte in dem Ausbildungs-rahmenplan festgelegt sind. Die Qualifizierung, die in Kooperation mit dem „Netzwerk Haushalt“ des Deutschen Hausfrauenbundes durchgeführt wird, richtet sich an Frauen oder Männer, die mindestens viereinhalb Jahre den eigenen Haushalt geführt oder in einem der hauswirtschaftlichen Bereiche (Gastronomie, Textil, Reinigung) gearbeitet haben.


TeilnehmerInnen nach der Berufszeugnisübergabe vergleichen
neugierig ihre Noten

Innerhalb der letzten 18 Monate haben drei Hauswirtschaftskurse stattgefunden.


Unser Geschäftsführer der AWO, Herr Michael Schröder:
" ... HauswitschaferInnen können in vielen Bereichen Beschäftigung
finden. So zum Beispiel auch in den Einrichtungen der AWO wie
Kitas, Senioreneinrichtungen oder die "AWO Hamburg Dienste..."


Der nächste Lehrgang startet am 23.03.2015

Unterrichtszeit: Mo.-Fr. 8:30 – 14:45Uhr
Förderung durch den Bildungsgutschein (FbW) der Arbeitsagentur
oder des Jobcenters.

Kontakt und Infos:
AQtivus gGmbH
Renata O’Connell
Adenauerallee 2
20097 Hamburg
040-284072-286

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Zum Berufsabschluss in neun Monaten
Übergabe der Berufsabschlusszeugnisse an die Teilnehmerinnen des zweiten Lehrgangs zur „Vorbereitung auf die externen Prüfung zur staatlich geprüften Hauswirtschafterin“





Nun ist es wieder so weit. Der zweite Lehrgang, der auf die externe Prüfung zur staatlich anerkannten Hauswirtschafterin vorbereitet, ist abgeschlossen. Nach dem neunmonatigen „Pauken“ und Üben nahmen die Teilnehmerinnen am 12.12.2014 ihre Berufsabschlus-szeugnisse von dem zuständigen Abteilungsleister der BASFI (Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration), Herrn Detlef Oppert, entgegen.
Von elf Teilnehmerinnen haben alle (bis auf eine, die ihre schriftliche Prüfung wiederholen möchte), sowohl den praktischen als auch den schriftlichen Teil der Prüfung bestanden. Für viele war dies eine große Herausforderung: Die meisten Teilnehmerinnen waren Migrantinnen ohne einen anerkannten Berufsabschluss in Deutschland und galten bisher als ungelernte Arbeitskräfte. Jetzt ändern sich deren Berufsperspektiven grundlegend. 

Mit einem beruflichen Abschluss gelten die AQtivus Teilnehmerinnen als Fachkräfte und können sich entsprechend auf dem Arbeitsmarkt positionieren. Einige denken bereits jetzt über die Möglichkeiten weiterer aufbauender, berufsbegleitender Nachqualifizierungen nach.





Die Berufsperspektiven sehen gut aus. Die Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt ist rege: durch den Ausbau der Ganztagsbetreuung in KITAS und Schulen, durch den  wachsenden Bedarf an Seniorenbetreuung oder durch die rege Nachfrage in haushaltsnahen Dienstleistungen und Versorgung nimmt die Anzahl der offenen Stellen zu.

Es macht großen Spaß, am praktischen Unterricht wie Kochen, Eindecken oder dem kreativitätsfördernden Dekorieren teilzunehmen. Es werden aber auch alle theoretischen Themenbereiche  gelernt, die für die Ausübung dieses Berufes unabdingbar  und deren Inhalte in dem Ausbildungsrahmenplan festgelegt sind.  Damit der Unterrichtsstoff auch für Migrantinnen nachvollziehbar und  verständlich  wird, hat AQtivus die  begleitende Sprachförderung im Curriculum fest verankert.

Die Voraussetzung zur Prüfungszulassung und den Einstieg in die AQtivus-Qualifizierung ist der Nachweis, dass man mindestens 4,5 Jahre als Hausfrau den eigenen Haushalt geführt oder in einem hauswirtschaftlichen Bereich (Gastronomie, Textil, Reinigung) gearbeitet hat.

Der nächste Lehrgang startet am 23.03.2015
Unterrichtszeit: Mo.-Fr. 8:30 – 14:45Uhr
Förderung durch den Bildungsgutschein (FbW) der Arbeitsagentur oder des Job Centers.

Kontakt und Infos:
AQtivus gGmbH
Renata O’Connell
Adenauerallee 2
20097 Hamburg
040-284072-286

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09.+10.12.2014
News aus dem ESF-Projekt
"Dein Weg! Bewerbungs- und Ausbildungscoaching"





Kommunikationstraining mal anders!
Die angehenden Azubis brauchen starke Nerven. Nach der zeitraubender Gestaltung der Bewerbungsunterlagen und den anstrengenden Einstellungstests ist die richtige Haltung im Vorstellungsgespräch von zentraler Bedeutung: Sehr viel hängt von der emotionalen Stabilität ab.

Unser Kommunikationstraining wird vom Schauspieltrainer Christoph Winkler nach der besonderen Emotional-Methode umgesetzt und führt schnell zu mehr Durchsetzungsfähigkeit, einer verständlicheren Sprache und einem souveränem Auftritt trotz Aufregung. Jeder Teilnehmer merkt es schon dann, wenn er sich dem Stress der Vorstellungsgesprächsübung aussetzt – alles läuft gelassener und besser!

Zweitägige Veranstaltung vom 09.bis10.12.2014
Nächste Veranstaltung: Februar 2015

Logo ESF   Logo Hamburg

 

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30.09.2014
Stockholmer Arbeitsagentur-Mitarbeiter und der NDR interessieren sich für Coaching von Ausbildungsplatz-Suchenden bei AQtivus

Großes Interesse an einem Projekt von AQtivus: Eine Delegation aus Stockholm und das NDR-„Hamburg Journal“ besuchten die AWO-Tochtergesellschaft und informierten sich über das Coaching von jungen Frauen und Männern – einer Kooperation mit der Jugendberufsagentur Wandsbek.

> Weiterlesen

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26. Mai 2014
Beginn der Bildungsmaßnahme zum Berufsabschluss "HauswirtschafterIn"

Der erste Lehrgang zur Vorbereitung auf den Abschluß zur staatl.gepr. HauswirtschafterIn für MigrantInnen ist Ende Februar erfolgreich beendet. Acht der Teilnehmerinnen haben trotz anfänglichen sprachlichen Schwierigkeiten einen Berufsabschluß innerhalb von neun Monaten geschafft. Vier weitere haben die Praxisprüfung bestanden und werden den schriftlichen Teil der Prüfung im Herbst wiederholen. Für die TeilnehmerInnen bedeutet das einen Riesenerfolg und ein Grund, mit ihren Familien und Kindern zu feiern.

"Das wird zu Hause groß gefeiert", sagt nach der Urkundenübergabe die Teilnehmerin Nathalie de Leidel aus Ecuador. "Obwohl wir hier nicht geboren sind und hier nicht zur Schule gegangen sind, haben wir es geschafft, die Prüfung zu bestehen. Durch diesen Kurs haben wir eine einmalige Chance erhalten und uns eine Sicherheit für die Zukunft hier im Ausland erarbeitet. Die Türen werden sich uns öffnen und wir werden uns hier weiter entwickeln können".

Nathalie war eine Verkäuferin in der Heimat, ist Mutter von zwei Kindern. " Man braucht die Organisation und Ausdauer. Man muß sich lange Monate zusammereissen und durchhalten. Es ist nicht einfach, in einer anderen Sprache zu lernen. Aber wenn man sich im Leben Ziele setzt, dann kann man es schaffen." Nathalie möchte sich jetzt beruflich weiterentwickeln und berufsbegleitend weiter lernen, um eines Tages Hauswirtschaftsleiterin zu werden. Einen Job hat sie in Sicht. Ihr Abschlußzeugnis ist ein glatte zwei. Weiter so!

Der zweite Lehrgang hat Anfang Februar dieses Jahres begonnen. Der nächste Start ist am 26.05.2014. Die Anmeldung und Aufnahme Mo.-Fr. von 8:30 - 17:00 Uhr. 

> Flyer als PDF (113 KB)


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20. Mai 2014
Veranstaltungshinweis:
„Generation Europa – Beschäftigungschancen für Jugendliche“

Für alle Eltern und Jugendliche, die sich gerade mit dem
Thema „Was kommt nach der Schule?“ auseinandersetzen,
ist diese Veranstaltung des Europäischen
Sozialfonds ESF in Hamburg interessant. Unter anderem
diskutiert Hamburgs Arbeits- und Sozialsenator
Detlef Scheele mit jungen Podiumsgästen zum Thema
„Generation Europa – Beschäftigungschancen für
Jugendliche“. Die Teilnahme ist kostenfrei. Um
Anmeldung beim ESF bis Dienstag, den 13. Mai 2014
wird gebeten.

Termin: Dienstag, 20. Mai, 16:00–19:30 Uhr
Ort: Hühnerposten 1a, 20097 Hamburg
Weitere Informationen und Anmeldung
www.esf-hamburg.de

> Flyer als PDF (1,6 MB)



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